Dr. Thomas Nessler
 
     
Erhalt Ihrer Gesundheit durch Prävention.
 
 
Ines Bienek
Kathrin Kranich

Die sogenannte Parodontalbehandlung stellt eine Kombination aus Zahnfleischbehandlung, Zahnpflege und "Zahn-Wellness" dar. Um Mundgesundheit zu erreichen und zu erhalten, ist lebenslange häusliche Mundpflege und die Inanspruchnahme regelmäßiger Mundgesundheits-Termine in der zahnärztlichen Prophylaxe erforderlich.

Wir als Praxis führen in unserer Kartei eine Statistik über die Entwicklung Ihrer dentalen Gesundheit durch wiederkehrende Dokumentation des Entzündungsverhaltens Ihres Zahnfleisches. Wir instruieren, motivieren und remotivieren Sie - und unterstützen Sie so in Ihrem Bestreben, Ihre Mundhöhle gesund zu erhalten.

Wir wenden ausnahmslos erprobte und wissenschaftlich abgesicherte Verfahren an. Diese werden von erfahrenen und sehr kompetenten speziellen Fachkräften in unserer Prophylaxe erbracht.

 

 

Was aber ist eigentlich Parodontitis und wie wird sie behandelt ?

Studien zufolge leiden mehr als 80% aller Erwachsenen ab dem 35. Lebensjahr an Erkrankungen des Zahnfleisches oder des Zahnhalteapparates (Parodontium). Diese als Parodontitis bezeichnete Erkrankung löst somit die Karies als häufigste Ursache für den Verlust von Zähnen ab.

Das erkrankte Parodontium ist gleichzeitig Eintrittspforte für Krankheitserreger in den Körper. Beispielsweise steigt mit dem Grad der Parodontitis das Risiko einer koronaren Herzerkrankung (KHK) sowie das Risiko einer Fehlgeburt bei Schwangeren.

Leider wird dieser Erkrankung auch heute noch vielfach keine ausreichende Aufmerksamkeit gewidmet.

Eines der ersten Anzeichen dieser Erkrankung ist Zahnfleischbluten in Folge der Zahnfleischentzündung. Die Hauptursachen sind bakterieller Zahnbelag und Zahnstein, genetische Dispositionen (sog. Gamma-Globulin-Defekt), schwere Allgemeinerkrankungen (z.B. Diabetes) oder auch psychische Tiefphasen oder Notlagen.

Durch die Vielzahl von Möglichkeiten der modernen Zahnheilkunde, die Ihnen in unserer Praxis zur Verfügung stehen, bieten wir Ihnen eine auf die jeweilige Ursache ausgerichtete Therapie.

Leider sind auch heute noch einige der wirkungsvollsten Methoden nicht Leistung der gesetzlichen Krankenkassen.

Jeder Parodontalbehandlung vorgeschaltet bieten wir Ihnen begleitende und unterstützende Vor- und Nachsorge durch unser Prophylaxe Team an, wie im Folgenden beschrieben: 

Innovative Behandlungsmethoden:

Die Anwendung besonders schonender ultraschallgestützter Sondensysteme (Vector-Methode) oder der Laserbehandlung (Erbium: YAG-Laser) sind im Vergleich zur konventionellen Paradontalbehandlung besonders Patienten-freundlich und ermöglichen ästhetisch ansprechende Ergebnisse der Parodontalbehandlung. Mit Hilfe solcher Methoden werden Konkremente (bakteriell verkalkte Ablagerungen an der Wurzeloberfläche) entfernt, ohne den sog. Wurzelzement oder das Zahnfleisch unnötig zu beschädigen. Dies ist für die Wiederanheftung der Zahnfleischfasern an der Zahnwurzel biologisch sehr wichtig.

Manche Erkrankungsformen des Zahnbetts sind trotz guter Mundhygiene und professioneller Nachsorge nicht zum Ausheilen zu bringen (insbesondere die Parodontitis marginalis profunda).

Ursache für diese speziellen Parodontalerkrankungen sind aggressive Keime, die im Milieu der Zahntasche optimale Lebensbedingungen finden und sich vermehren. Um herauszufinden welcher Bakterienstamm jeweils überhand genommen hat, ist es notwendig einen Taschenabstrich mit einer sterilen Papierspitze zu nehmen, und diesen in einem Fachlabor molekularbiologisch untersuchen zu lassen (sog. DNS Sondentest). Damit ist es möglich, eine Prognose über den Verlauf der jeweiligen Zahnbetterkrankung zu erstellen und das geeignete Therapieschema zu wählen.

Dauerhafter Behandlungserfolg

Wesentliche Vorraussetzung für einen dauerhaften Behandlungserfolg ist Ihre beständige Mitarbeit: Lebenslanger Zahnerhalt ist machbar – allerdings nur im Team zusammen mit Ihnen (effektive häusliche Mundpflege) und uns (regelmäßige zahnärztliche Kontrolle und intensive professionelle Betreuung durch unser Prophylaxetea

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vector I-Prophylaxe